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Top Thema: Bundestagswahl 2021

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Weitere Stundenentwürfe und Materialien folgen in Kürze

Grundlagen und Informationen

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. Art. 20 GG

 

 

Wahlen sind ein wesentlicher Bestandteil von Demokratien. Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. Der Deutsche Bundestag besteht aus Abgeordneten des deutschen Volkes, die alle vier Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt werden. An diesem Tag sind mehr als 60 Millionen Deutsche dazu aufgerufen die Volksvertretung der Bundesrepublik zu wählen und so die politische Machtverteilung auf Bundesebene zu bestimmen. Neben dem deutschen Wahlsystem bietet die Bundestagswahl einen guten Anlass die Grundlagen, die eine Demokratie ausmachen, im Unterricht zu behandeln.

Stundenvorschlag: Das deutsche Wahlsystem - eine Mischform 

Schularten: Mittelschule, Realschule (erprobt), Gymnasium, Wirtschaftsschule, FOS/BOS

Jahrgangsstufe: 8 - 12

Fach / Fächergruppe: Sozialkunde, Geschichte, Deutsch, Politik und Geschichte, GPG

Zeitumfang: 45 Minuten

Material zur Stunde

Weiterführende Informationen / Links und besondere Angebote

Besondere Angebote

Filme zum Thema Demokratie und gesellschaftliche Werte aus der Sendereihe Respekt

RESPEKT, ein multimediales Format des Bayerischen Rundfunks informiert in kurzweiligen Videos und Reportagen darüber wie Demokratie und gesellschaftliche Werte aktiv gelebt und mitgestaltet werden können.
Zu den einzelnen Filmen gibt es begleitendes Unterrichtsmaterial. Eine kurze Beschreibung, der bereits zur Verfügung stehenden Unterrichtsmaterialien zum Thema Bundestagswahl und Demokratie, finden Sie nachfolgend. Unter folgendem Link können die Unterrichtsmaterialien und Filme abgerufen werden.
>> Zum Angebot hier im Portal.

Engagement und Extremismus - der Einfluss von Bürgerbewegungen auf die Corona-Politik und die Bundestagswahl

Klimakrise und Coronakrise stellen wichtige, aber auch polarisierende Themen im aktuellen Wahlkampf um den Bundestag dar und haben in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Menschen auf die Straße getrieben, wo sie ihren Protest zum Ausdruck brachten.

Während es sich bei den Akteuren der Protestbewegungen im Rahmen der Klimakrise u. a. um eine junge, ökologisch orientierte Klientel handelt, die sich z. T. in den Fridays for Future-Protesten manifestiert hat und ein entschiedendes Handeln gegen das Fortschreiten des Klimawandels fordert, sind die Akteure in den Demonstrationen rund um die Coronakrise weitaus vielschichtiger. Hier trieb es Menschen aus unterschiedlichsten Motiven zum Protest auf die Straße.Vielen ging es dabei darum, die Unzufriedenheit mit einzelnen Maßnahmen der Regierung zum Ausdruck zu bringen. Dies war der Fall, wenn z. B. ökonomisch oder sozial besonders von den Maßnahmen Betroffene sich kritisch gegen einzelne Verordnungen äußerten, wie z. B. Gastwirte oder Elternvertretungen.

Darüber hinaus kam es auch zu Protesten von Impfgegnern, die ihren Widerstand gegen die Covid-Impfungen verdeutlichen wollten. Unter die Protestbewegungen mischten sich aber auch andere Gruppen, wie z. B. Reichsbürger, Rechtsextremisten, Anarchisten und Verschwörungstheoretiker, die die öffentlichen Kundgebungen für ihre Zwecke missbrauchten und z. T. sogar nicht davor zurückschreckten, zu gewaltsamem Widerstand gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung aufzurufen. In diesen Extremen zeigen sich auch mögliche Gefahren der Protestkultur auf die Staat und Gesellschaft reagieren muss.