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Geschichte und Gegenwart lassen sich in Berlin auf unterschiedlichste Weise erkunden und entdecken. So waren z. B. zahlreiche Gebäude, Plätze und Straßen Berlins  Schauplätze geschichtlicher und politischer Ereignisse, wodurch sie sich als anschauliche Lernorte eignen: manche erscheinen als Ikonen des kollektiven Gedächtnisses, andere bieten sich an, da sie sichtbare Spuren der Vergangenheit aufweisen.

Eine Studienfahrt nach Berlin empfiehlt sich i. d. R. ab der 10. Jahrgangsstufe.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl empfehlenswerter Programmpunkte im Rahmen der historisch-politischen Bildung.

Bundes- und Landespolitik

Bundestag

Ein Besuch des Bundestags sollte auf jeden Fall ein Programmpunkt sein. Für Schulklassen stehen verschiedene Angebote bereit: 

Bundesrat

Das Angebot des Besucherdienstes des Bundesrates reicht vom Besuch einer Plenarsitzung bis zu Hausführungen in verschiedenen Sprachen. Für Jugendliche besteht außerdem die Möglichkeit, bei ihrem Besuch eine Plenarsitzung des Bundesrates zu simulieren.

Bayerische Vertretung

Die Bayerische Vertretung in Berlin als Brückenkopf der Staatsregierung in der Bundeshauptstadt: Hier laufen die Fäden zusammen, wenn es um bayerische Interessen in Berlin geht, hier werden umfassende Informationen über die Gesetzgebungsarbeit gesammelt und die Staatsregierung in München informiert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite: https://www.bayern.de/staatskanzlei/bayern-in-berlin.

 

Gedenkstätten und Museen in Berlin

Angebote zur historisch-politischen Bildung der Geschichte der Bundesrepublik und DDR

Bei den nachfolgenden Angeboten handelt es sich um eine Auswahl von Möglichkeiten in alphabetischer Reihenfolge.

Das Deutsche Historische Museum zeigt anhand 8.000 ausgewählter Exponate die wechselvolle deutsche Geschichte im europäischen Zusammenhang. 

Angebote für Schulklassen finden sich unter http://www.dhm.de/bildung-vermittlung/kita-schule.html

Das Jüdische Museum in Berlin bietet den Besucherinnen und Besuchern neben einer Dauerausstellung, verschiedene Sonderausstellungen, die das Leben von Jüdinnen und Juden aus 1.700 Jahren Geschichte dokumentieren.

Das Museum zählt zu einer herausragenden Institution in der europäischen Museumslandschaft und versteht sich als ein lebendiger Ort der Reflexion über die jüdische Geschichte und Kultur sowie über Migration und Diversität in Deutschland.

Für Schulklassen bietet das Museum verschiedene Workshops und Führungen, die Programmangebote stehen auf der Webseite des Museums zum Download bereit: https://www.jmberlin.de/schule

Ferner gibt es

Angebote für Lehrkräfte

Angebote für Schülerinnen und Schüler.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellungsräume sind täglich geöffnet von 10–20 Uhr.
Am 10., 11. und 19. September sowie am 24. Dezember 2018 bleibt das gesamte Museum geschlossen.

Im Sommer 1945 wurde im Potsdamer Schloss Cecilienhof Weltgeschichte geschrieben: Nach dem Ende der Kampfhandlungen in Europa trafen sich hier die Vertreter der drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkriegs, um auf höchster Ebene über die Neuordnung Europas und das künftige Schicksal Deutschlands zu beraten. Teilnehmer der Zusammenkunft waren die Staatsoberhäupter und Außenminister der USA, der Sowjetunion und Großbritanniens: Harry S. Truman, Joseph Stalin und Winston Churchill, der von seinem  Nachfolger Clement Attlee abgelöst wurde. Die Ergebnisse der offiziell als „Dreimächtekonferenz von Berlin“ bezeichneten Konferenz wurden im Potsdamer Abkommen und in der Potsdamer Erklärung festgehalten.

Die Dauerausstellung präsentiert sich am authentischen Ort inhaltlich überarbeitet, neu gestaltet und in allen Schlossräumen. Eine Fülle an historischen Fotografien und vielschichtige Informationen sowie erläuternde Texten in Deutsch und Englisch lassen ein lebendiges Bild rund um das Konferenzgeschehen vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 entstehen. Auch der historische Kontext von Hitlers Aufstieg über das verheerende Kriegsgeschehen bis zum Ende des Krieges im Pazifik – von Potsdam aus gab Truman grünes Licht für den Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki – wird in der Ausstellung beleuchtet. 

Preise: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro | inkl. Audioguide oder Führung (Stand: August 2018)

Öffnungszeiten:

April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 17:30 Uhr

November bis März: Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 16:30 Uhr

24. und 25. Dezember geschlossen

Silvester: 10:00 bis 14:00 Uhr, Neujahr: 11:00 bis 16:30 Uhr

Schwerpunkt DDR-Geschichte

Im Tränenpalast können die Besucherinnen und Besucher den Ablauf der Grenzabfertigung nachvollziehen und durch eine Original-Passkontrollkabine gehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die persönlichen Geschichten der Menschen, die die deutsche Teilung am eigenen Leib erlebt haben. Zeitzeugen schildern in Interviews ihre Fluchten, und wie sie über Briefe und Pakete Kontakt zu ihren Familien im anderen Teil Deutschlands halten, wie sie Dokumente und geheime Fotografien über die Grenze schmuggeln oder gegen das Reiseverbot in der DDR protestieren.

Informationen für Lehrer und Schüler: https://www.hdg.de/traenenpalast/lernen/schueler-und-lehrer

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen diente dem Ministerium für Staatssicherheit in der DDR als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort zwischen November 1946 und Januar 1990 inhaftiert, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen.

Für Schülergruppen bietet die Pädagogische Arbeitsstelle der Gedenkstätte spezielle Angebote: In Führungen, Seminaren und Projekttagen erhalten junge Menschen Einblicke in das Leben in der DDR. Die Begegnung mit Zeitzeugen spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Bezug zur Gegenwart.

 

Gruppenführungen finden täglich zwischen 9 und 16 Uhr statt, Dauer 90 Minuten, Anmeldung sinnvoll

Bei Schülergruppen mit mehr als 25 Personen sollten möglichst zwei Erwachsene die Führung begleiten. Nur eine realistische Einschätzung Ihrer Schülergruppe garantiert einen informativen und aufschlussreichen Aufenthalt in der Gedenkstätte. Schülergruppen sollten erst ab der 9. Klassenstufe an einem Rundgang teilnehmen. Jüngere Schüler sind häufig von Ort und Thema überfordert. Führungsentgelt für Schülerinnen und Schüler: 

Für jeweils 25 angemeldete Teilnehmer pauschal 25 Euro

Kontakt

Besucherdienst Tel.: 030 / 98 60 82-30, Fax: 030 / 98 60 82-36

E-Mail: besucherdienst@stiftung-hsh.de

Die Gedenkstätte Berliner Mauer liegt im Zentrum der Hauptstadt und ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar. Die Gedenkstätte ist Teil der Stiftung Berliner Mauer, zu der auch die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und die Gedenkstätte Günter Litfin gehören.

Öffnungszeiten 

Besucherzentrum | Dokumentationszentrum Dienstag - Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr

Ausstellung im Gedenkstättenareal Montag - Sonntag: 08.00 - 22.00 Uhr

Termine für Gruppenführung können auf Anfrage vereinbart werden: https://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/fuehrungen-496.html

Die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße befindet sich im Haus 1 auf dem Gelände der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, Stasi). Kernstück des historischen Ortes ist die in ihrem originalen Zustand erhaltene Büroetage Erich Mielkes.

Seit Januar 2015 ist im Haus 1 die Dauerausstellung „Staatssicherheit in der SED-Diktatur" zu sehen, die der Verein Antistalinistische Aktion (ASTAK) e.V. gemeinsam mit der Stasi-Unterlagen-Behörde erarbeitet hat.

Öffnungszeiten

Mo-Fr: 10.00 - 18.00 Uhr
Sa, So: 11.00 - 18.00 Uhr

Feiertage: 11.00 - 18.00 Uhr / Schließtage: 24./31. Dezember

Informationen für Besucher und die Möglichkeit, Führungen zu buchen: https://www.stasimuseum.de/besuch.htm

Das Museum Berlin-Karlshorst ist der Ort des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa. In dem Gebäude unterzeichnete die Wehrmachtsführung in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 vor den Siegermächten USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich die bedingungslose Kapitulation. Der historische Saal der Kapitulation ist das Herzstück des Museums. Das Museum beherbergt u. a. eine Dauerausstellung, die insbesondere den Deutsch-Sowjetischen Krieg zwischen 1941–1945 dokumentiert.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Eintritt frei.

Das Mauermuseum am Checkpoint Charlie wurde bereits 1962 nach dem Bau der Mauer (13. August 1961) eröffnet. Der Gründer, Dr. Rainer Hildebrandt, wollte so seinen Protest gegen die Mauer zum Ausdruck bringen und den Hilfesuchenden helfen.

Die Objekte im Museum zeigen u. a. originale Fluchtobjekte von gelungenen Fluchten, z. B. ein Heißluftballon, ein Mini-U-Boot und Fluchtautos. Das Museum verstand sich als eine „letzte Insel der Freiheit” vor der Grenze.

Das Museum bietet neben kostenpflichtige Audioguides auch Führungen sowie Zeitzeugengespräche in mehreren Sprachen an.
Für weitere Informationen und Buchungen steht Ihnen wenden Sie sich bitte an das Museum.

Öffnungszeiten:

Täglich von 09:00 bis 22:00 Uhr

Eintritt: Erwachsene € 14,50, Studenten € 9,50, Gruppen über 25 Personen € 9,50 pro Person
Schüler im Alter von 7 - 18 Jahren € 7,50

Die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ thematisiert das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Sie zeigt, wie das SED-Regime den Alltag prägt, wie die Menschen mit Mangel und Grenzen umgehen und wo sie Freiräume finden.

Für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen gibt es ein vielfältiges didaktisches Angebot: von der klassischen Begleitung über AudioGuide und Smartphone App mit Spiel bis hin zu Spurensuchen und Workshops für Kinder und Jugendliche: https://www.hdg.de/museum-in-der-kulturbrauerei/lernen/schueler-und-lehrer/

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und Feiertag: 10:00 bis 18:00 Uhr

Donnerstag 10:00 - 20:00 Uhr

Eintritt frei

Zeit des Nationalsozialismus

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist eine bundeseigene Stiftung, die aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 25. Juni 1999 gegründet wurde.

Zu ihren Aufgaben zählt die Betreuung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas mit dem Ort der Information sowie die Betreuung der Denkmäler für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und für die ermordeten Sinti und Roma sowie den Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde. Zudem hat die Stiftung den Auftrag, dazu beizutragen, „die Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus und ihre Würdigung in geeigneter Weise sicherzustellen”. In dieser Funktion führt sie u. a. Sonderausstellungen, Vortrags- und Seminarveranstaltungen durch und erstellt begleitende Publikationen.  

Auf der Webseite der Stiftung erhalten Sie einen Überblick über ihre Angebote für Schulen: https://www.stiftung-denkmal.de/besuch/angebote-fuer-schulen.html.

1992 beschloss die Bundesregierung die Errichtung eines nationalen Denkmals in Erinnerung an die Ermordung der als „Zigeuner" verfolgten europäischen Sinti und Roma.
Das Denkmal des Künstlers Dani Karavan besteht aus einem Brunnen mit einem versenkbaren Stein, auf dem täglich eine frische Blume liegt. Darüber hinaus informieren Tafeln über Ausgrenzung und Massenmord an dieser Minderheit während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft.

Öffnungszeiten: Das Denkmal ist Tag und Nacht frei zugänglich.

Für weitere Informationen: https://www.stiftung-denkmal.de/denkmaeler/denkmal-fuer-die-ermordeten-sinti-und-roma.html

 

Das Denkmal wurde von Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen. Die Künstler haben dabei die Formensprache des Holocaustdenkmals aufgegriffen und durch ein zusätzliches Element ergänzt: In einer Fensteröffnung ist ein Film mit einer Kuss-Szene zu betrachten. Das Denkmal soll die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus ehren und zugleich »ein beständiges Zeichen gegen Intoleranz, Feindseligkeit und Ausgrenzung gegenüber Schwulen und Lesben setzen«.
Das Denkmal wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages gebaut und am 27. Mai 2008 der Öffentlichkeit übergeben. Initiatoren waren die Initiative »Der homosexuellen NS-Opfer gedenken« sowie der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD).

Öffnungszeiten: Das Denkmal ist Tag und Nacht frei zugänglich. Der Film wird in einer Endlosschleife gezeigt.

Für weitere Informationen: https://www.stiftung-denkmal.de/denkmaeler/denkmal-fuer-die-verfolgten-homosexuellen.html

 

Die Eröffnung des neuen Dokumentationszentrums Topographie des Terrors sowie des neu gestalteten Geländes erfolgte am 6. Mai 2010. Seitdem stehen den Besuchern drei Ausstellungsbereiche offen. Im Gebäude befindet sich die Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße”. Im Außenbereich wird der neu gestaltete Ausstellungsgraben entlang der freigelegten Kellermauerreste an der Niederkirchnerstraße (ehemalige Prinz-Albrecht-Straße) weiterhin als Ausstellungsfläche genutzt, jeweils in der Zeit von Frühjahr bis Herbst. Präsentiert wird hier in der Regel die Dauerausstellung „Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror”.

Das Gesamtgelände der „Topographie des Terrors” ist durch einen „Geländerundgang” mit 15 Stationen inhaltlich erschlossen, die einen Überblick über die Geschichte des historischen Orts vermitteln. Die drei neuen Dauerausstellungen sind jeweils zweisprachig (deutsch und englisch) ausgeführt.

Öffnungszeiten:

täglich 10 - 20 Uhr
Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr)
Schließtage: 24., 31. Dezember und 1. Januar

Eintritt frei

Die Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei.

Besucherinformation: Telefon 030 254509-50 / Fax 030 254509-55
E-Mail: info@topographie.de

Nähere Informationen: www.topographie.de

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist ein Ort der Erinnerung, der politischen Bildungsarbeit, des aktiven Lernens, der Dokumentation und der Forschung. Mit einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs- und Veröffentlichungsangebot informiert sie über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Gedenkstätte hat sich zur Aufgabe gemacht, zu zeigen, wie sich einzelne Menschen und Gruppen in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt und ihre Handlungsspielräume genutzt haben.

Auf der Webseite der Gedenkstätte erhalten Sie verschiedene Bildungsangebote wie Führungen und Seminare zu verschiedenen Themen.

Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch und Freitag 9 - 18 Uhr, Donnerstag 9 - 20 Uhr, 

Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen 10 - 18 Uhr

geschlossen: 24. bis 26. Dezember,31. Dezember und 1. Januar

Eintritt frei

Am 20. Januar 1942 kamen auf Einladung des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD, Reinhard Heydrich,  in der Villa am Großen Wannsee  hochrangige Vertreter der SS, der NSDAP und mehrerer Reichsministerien zusammen. Die Besprechung folgte dem Ziel den bereits begonnenen Holocaust an den Juden im Detail zu organisieren und für eine Koordination der beteiligten Instanzen zu sorgen.

Die heutige Gedenk- und Bildungsstätte bietet Jugendgruppen und Schulklassen vielfältige Möglichkeiten an, sich mit der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit der Vorgeschichte oder den Nachwirkungen zu befassen. So besteht z. B. die Möglichkeit, sich unter sachkundiger Führung die ständige Ausstellung anzusehen oder in einer von Mitarbeitern betreuten Kleingruppenarbeit zu erschließen. An Studientagen können selbst gewählte Themen unter Anleitung exemplarisch erarbeitet werden.

Öffnungszeiten:

täglich 10.00 - 18.00 Uhr
Letzter Einlass (Haus und Garten) 17:45 Uhr

Im November 2011 beschloss der Deutsche Bundestag, einen „Gedenkort für die Opfer der NS-›Euthanasie‹-Morde" am historischen Ort der Planungszentrale zu errichten. Das Land Berlin lobte daraufhin einen Gestaltungswettbewerb aus. Der Siegerentwurf der Architektin Ursula Wilms sowie des Künstlers Nikolaus Koliusis und des Landschaftsarchitekten Heinz W. Hallmann umfasst eine transparente blaue 24 Meter lange Glaswand, die auf einer zur Mitte leicht geneigten dunklen Fläche aus anthrazitgefärbtem Betonbelag verläuft. Eine begleitende Freiluftausstellung informiert über die Geschichte der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde mit ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein. Der Gedenkort wurde am 2. September 2014 der Öffentlichkeit übergeben.

Öffnungszeiten: Der Gedenk- und Informationsort ist Tag und Nacht frei zugänglich.

Für weitere Informationen: https://www.stiftung-denkmal.de/denkmaeler/gedenk-und-informationsort-fuer-die-opfer-der-ns-euthanasie-morde.html